AGB

Windweber AGB

 

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

für Workshops, Seminare und Coachings etc., durchgeführt von WindWeber – Seminare, Katharina Weber und Jürgen Windhorn.

 

1.    Geltungsbereich

1.1    Die nachstehenden allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Rechtsgeschäfte des Workshop-Veranstalters nach diesem Vertrag mit seinem Vertragspartner, nachstehend „Teilnehmer“ genannt.

1.2 Die Teilnahmebedingungen sind jederzeit online abrufbar, als pdf-Datei speicherbar und werden auf Anforderung als Papierausdruck übersandt

2.    Vertragsgegenstand

2.1    Der Seminarleiter bietet Workshops und Seminare an. Eine genaue Bezeichnung und Auflistung des Leistungsangebots wird von dem Veranstalter in seiner Internetpräsenz und von diesem sonstig genutzten Medien bekannt gegeben.

2.2    Grundlegender Gegenstand des Vertrages sind die Teilnahmebedingungen für alle Workshops und Seminare, die von Katharina Weber und Jürgen Windhorn abgehalten werden. Die Teilnahmebedingungen beziehen sich nur auf die reine Seminarleistung, Anreise zum Seminarort und die Organisation bzw. die Bezahlung der Unterkunft im Seminarhaus sind Sache des Teilnehmers. Die Buchung einer Unterkunft (gegebenenfalls mit Verpflegung) sowie die Anreise gelten bei den Workshop-Angeboten als eigene Leistung des Teilnehmers.

3.    Zustandekommen des Vertrages

3.1    Ein Vertrag des Teilnehmers mit dem Seminarleiter kommt zustande, durch die Übermittlung und Bestätigung der ausgefüllten und unterschriebenen Teilnahmeerklärung auf dem Postweg, per Fax, per elektronische Post (Email) oder durch das Anmeldeformular auf der Website. Oder durch mündliche Absprache und anschließendes Nachreichen einer schriftlichen Teilnahmeerklärung (Email, Brief, Fax, Anmeldeformular auf der Website).

Die Regelungen zum Widerruf und Rückgaberecht bei Fernabsatzverträgen sind auf Grund von §312b Abs. 3 Nr. 6 BGB nicht auf Seminar-Buchungen anwendbar. Dies bedeutet, dass ein 14-tägiges Widerrufs- und Rückgaberecht nicht besteht, die Buchung eines Seminars also verbindlich ist. Gebuchte Seminarplätze müssen in jedem Fall bezahlt werden. Die Seminarplätze sind grundsätzlich auf eine Ersatzperson übertragbar, unter der Voraussetzung, dass diese den Teilnahmebedingungen schriftlich zustimmt. Ein Rücktritt vom Seminar ist gemäß den Stornobedingungen jederzeit möglich (siehe 3.3.)

3.2    Jeder Teilnehmer erhält nach Eingang seiner Teilnahmeerklärung ein Bestätigungs- oder Ablehnungsschreiben, in dem auch die Zahlungsmodalitäten angegeben werden. In der Regel wird die reine Kursgebühr, mindestens aber eine Anzahlung mit dem Zugang der Teilnahmebestätigung fällig. Bei Ausfall des Seminars werden die Kursgebühren vollständig erstattet.  Die Anreiseinformationen werden rechtzeitig for Beginn (etwa 3-4 Wochen vorher) dem Seminarteilnehmer zugeschickt. Ein Rechtsanspruch auf Teilnahme besteht nicht.

 

3.3    Die Teilnahmeerklärung (Anmeldung) ist verbindlich. Ein Rücktritt ist jederzeit vor Beginn des Workshops möglich. Maßgeblich für den Rücktritt ist der Zugang der Rücktrittserklärung beim Seminarleiter. Im Falle eines Rücktritts können die Veranstalter Entschädigung für die getroffenen Seminarvorkehrungen und für weitere durch die Absage entstehenden Aufwendungen verlangen. Hierfür gelten folgende Rücktrittsgebühren:  Bis 30. Tag vor Seminarbeginn 20% der Kursgebühr, ab 29. bis 6. Tag vor Seminarbeginn 50% der Kursgebühr, ab 5. Tag vor Seminarbeginn 80% der Kursgebühr.

 

3.4    Der Seminarleiter behält sich vor, bis 1 Woche vor Veranstaltungsbeginn, die Durchführung der Veranstaltung nach Ausschöpfung aller Möglichkeiten abzusagen bzw. zu kündigen, wenn diese nicht zumutbar ist, weil das Buchungsaufkommen für diese Veranstaltung so gering ist, dass die entstehenden Kosten bezogen auf diese Veranstaltung, eine Überschreitung der wirtschaftlichen Opfergrenze bedeuten würden. In diesem Fall wird die gezahlte Teilnahmegebühr bzw. Anzahlung unverzüglich zurückerstattet.

 

4.    Vertragsdauer und Vergütung

4.1    Der Vertrag beginnt und endet am spezifisch und individuell vereinbarten Zeitpunkt (Kursbeginn und Kursende)

4.2    Zahlungsmodalitäten: Die Teilnahmegebühr den Workshop richtet sich nach der aktuellen Preistabelle des Seminarleiters zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses.  Der Teilnehmer soll per     Überweisung seiner Zahlungspflicht nachkommen, nur in besonderen Ausnahmefällen ist nach vorheriger individueller Absprache Barzahlung bei Kursbeginn möglich.

4.3    Sämtliche Zahlungen sind 2 Wochen nach Rechnungsstellung ohne jeden Abzug fällig. Das Recht der Geltendmachung eines darüber hinausgehenden Schadens bleibt unberührt.

4.4    Barauslagen und besondere Kosten, die dem Veranstalter auf ausdrücklichen Wunsch des Teilnehmers entstehen, werden zum Selbstkostenpreis berechnet.

 

5.    Leistungsumfang und nicht in Anspruch genommenen Leistungen

5.1    Der Leistungsumfang richtet sich nach dem jeweiligen Vertrag zwischen dem Seminarleiter und dem Teilnehmer, d.h. vor allem nach den Kursinhalten, wie sie in der Seminarbeschreibung (Internetauftritt bzw. Jahresprogramm oder Sonderprospekt) dargelegt sind.

Die Seminare werden nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt. Es obliegt dem Teilnehmer, vor der Veranstaltung selbst zu prüfen, ob eine Teilnahme an den Kursen mit der jeweiligen körperlichen Verfassung vereinbar ist. Etwaige Krankheiten müssen dem Kursleiter vor Beginn des Kurses mitgeteilt werden. Der Teilnehmer ist verpflichtet, bei aufgetretenen Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen mitzuwirken, eventuelle Schäden zu vermeiden oder gering zu halten.

 

5.2    Werden einzelne Leistungen durch einen Teilnehmer nicht in Anspruch genommen, so behält sich der Veranstalter vor, dennoch die gesamte Teilnahmegebühr in Rechnung zu stellen. Nur beim dem Vorliegen höherer Gewalt  stellt der Veranstalter die vereinbarte Leistung nicht in Rechnung. Die Kurse sind in diesem Sinne nur im Ganzen buchbar – keine Erstattung bei späterer Anreise oder früherer Abreise.

 

6.    Allgemeine Teilnahmebedingungen

6.1    Der Teilnehmer verhält sich vertragswidrig, wenn er ungeachtet einer Abmahnung die Veranstaltung nachhaltig stört, den Seminarleiter oder andere Teilnehmer beleidigt oder herabsetzt, üble Nachrede führt oder wenn er sich in erheblichem Maße entgegen den Guten Sitten verhält, so dass ein reibungsloser Ablauf der Veranstaltung nicht mehr gewährleistet werden kann. In diesem Fall behält sich der Veranstalter (Seminarleiter) vor, den Teilnehmer von der Veranstaltung auszuschließen. Die Teilnahmegebühr wird in diesem Falle nicht erstattet.

6.2    Der Seminarleiter ist gegenüber den Teilnehmern für die Dauer und im Rahmen der Veranstaltung weisungsbefugt.

6.3    Jeder Teilnehmer wird durch die Akzeptanz dieser AGB auf folgendes hingewiesen: Die Teilnahme an einem Seminar kann abhängig von dem jeweiligen Rahmenprogramm auch körperliche Aktionen beinhalten und voraussetzen.

6.4    Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr.

6.5    Die Teilnehmer verpflichten sich, nicht unter Einfluss von Alkohol oder sonstigen Betäubungsmitteln zu stehen, die die Reaktionsfähigkeit und das Körperbefinden beeinträchtigen können. Bei Verstößen hiergegen ist der Veranstalter berechtigt, den Teilnehmer von der Veranstaltung auszuschließen.

6.6    Vor der Veranstaltung muss der Seminarleiter über gesundheitliche Probleme und etwaige Erkrankungen informiert werden, damit der entsprechende Teilnehmer bestmöglich vor Schaden bewahrt werden kann.

6.7    Bei erkennbaren gesundheitlichen Problemen ist der Veranstalter berechtigt, den betreffenden Teilnehmer von der Veranstaltung auszuschließen.

6.8    Der Teilnehmer ist verpflichtet, bei auftretenden Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen mitzuwirken, evtl. Schäden zu vermeiden oder gering zu halten. Der Teilnehmer ist insbesondere verpflichtet, seine Beanstandungen unverzüglich dem Seminarleiter zur Kenntnis zu geben. Dieser wird für Abhilfe sorgen, sofern dies möglich ist. Unterlässt der Teilnehmer schuldhaft, einen Mangel anzuzeigen, so verwirkt er einen Anspruch auf Minderung des Teilnahmepreises.

6.9    Veranstaltungen und Seminare, gerade solche im sog. Outdoorbereich sind nie ohne ein Restrisiko. Gegen einen Unfall und Bergung ist jeder Teilnehmer nur im Rahmen seiner eigenen Unfallversicherung versichert.

 

7.    Verschwiegenheitspflicht des Teilnehmers und des Seminarleiters

Der Seminarleiter verpflichtet sich, während der Dauer einer Veranstaltung und auch nach deren Beendigung, über alle persönlichen Informationen und Verhältnisse sowie Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse des Teilnehmers Stillschweigen zu bewahren. Der Teilnehmer verpflichtet sich, alle persönlichen Informationen über die Personen, die mit ihm am Seminar teilnehmen, streng vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben. Jeder Teilnehmer ist damit einverstanden, dass auf Grund des Selbsterfahrungscharakters der Workshops andere Seminarteilnehmer in der Regel persönliche Informationen über ihn erhalten.

 

8.    Haftung

8.1    Der Veranstalter haftet in Fällen des Vorsatzes oder der groben Fahrlässigkeit nach den gesetzlichen Bestimmungen. Die Haftung für Garantien erfolgt verschuldensunabhängig. Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Veranstalter ausschließlich nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes, wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit oder wegen der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Der Schadensersatzanspruch für die leicht fahrlässige Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist jedoch auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, soweit nicht wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit gehaftet wird. Für das Verschulden von Erfüllungsgehilfen und Vertretern haftet der Veranstalter in demselben Umfang.

8.2    Die Regelung des vorstehenden Absatzes (8.1) erstreckt sich auf Schadensersatz neben der Leistung, den Schadensersatz statt der Leistung und den Ersatzanspruch wegen vergeblicher Aufwendungen, gleich aus welchem Rechtsgrund, einschließlich der Haftung wegen Mängeln, Verzugs oder Unmöglichkeit.

8.3 Der Teilnehmer haftet für Schäden am Seminarhaus und an anderen Teilnehmern, die er selbst verursacht hat. Seminarleiter (und eventuelle Assistenten) gelten im gesetzlichen Rahmen als frei von möglichen Haftungsansprüchen bei derartigen Schäden.

 

9.    Gerichtsstand

9.1    Für die Geschäftsverbindung zwischen den Parteien gilt ausschließlich deutsches Recht.

9.2    Die Gerichtsstandvereinbarung gilt für Inlandsteilnehmer und Auslandsteilnehmer gleichermaßen.

9.3    Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle Leistungen und Auseinandersetzungen ist ausschließlich der Sitz des Veranstalters-Seminarleiters.

9.4    Wir bevorzugen, dass mögliche Streitigkeiten zunächst durch Mediation geklärt werden. Der Rechtsweg wird erst beschritten werden, nachdem das Scheitern der Mediation festgestellt wurde.

 

10.    Sonstige Bestimmungen

10.1    Nebenabreden zu diesem Vertrag bestehen nicht. Änderungen oder Ergänzungen bedürfen zu ihrer Rechtswirksamkeit der Schriftform.

10.2    Eine Änderung des Vertragspunktes 9 bedarf ebenfalls der Schriftform.

10.3    Der Teilnehmer ist nicht berechtigt, seine Ansprüche aus dem Vertrag abzutreten.

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