Zen und Permakultur

Wir sprechen in unserer Tradition des Buddhismus häufig vom „Netz des Indra“, einem Bild aus dem Avatamsaka-Sutra, das für die gegenseitige Durchdringung und das gegenseitige In-sich-enthalten-sein aller Dinge und Wesen steht – eine zentrale Lehre des Mahayana-Buddhismus.

Die Permakultur wurde ursprünglich als eine Methode zum Planen und Betreiben von nachhaltigen landwirtschaftlichen Systemen entwickelt. Sie ist aber auch auf andere Systeme, von Hausgärten bis hin zu sozialen Organisationen übertragbar.

Diese Methode basiert auf dem Verständnis, dass alle Elemente eines Systems miteinander verbunden sind, und nicht unabhängig voneinander existieren. Sie gibt uns Mittel in die Hand, unsere unmittelbare Umwelt so zu gestalten, dass die lebendigen Zusammenhänge – das „Netz des Indra“ – respektiert und aktiv erhalten werden. Somit erweist sie sich als eine eminent buddhistische Disziplin.

Wir lernen, wie wir Zusammenhänge zwischen unserem spirituellem Weg und einer angewandten Ökologie im konkreten Leben umsetzen und nutzen können.

Wir lernen die Design-Prinzipien der Permakultur kennen, die sich auch in unserem Alltag, sowohl in der Gestaltung unsere Wohn- und Arbeitsumgebung als auch im sozialen Bereich, anwenden lassen.

Wir werden sowohl in der Zendo als auch im Wald meditieren und an konkreten Beispielen permakulturelle Gestaltungsmöglichkeiten erleben.

Mit diesem Seminar – der Verbindung von Zen-Meditation und Permakultur – wollen wir ein tieferes Verständnis unserer Verbindung mit der Natur erreichen.

24. – 26. Januar 2014 Fr. 18 Uhr bis So. 14 Uhr

In der Zendo des Lebensgarten Steyerberg und im Zen-Garten der Choka Sangha

Anmeldung bitte hier beim Lebensgarten Steyerberg

%d Bloggern gefällt das: